queer – feministischer stricktreff

jeden 1. und 3. mittwoch im monat, 17-20 h

41790_123877007663950_2824_nnur, weil eine_r strickt, ist er_sie nicht feministisch oder queer, ge­nauso wenig, wie feminist_innen oder queers nicht automatisch stricken können. aber letzterem kann abgeholfen werden. deswe­gen der aufruf an feminist_innen und queers, gemeinsam zu stri­cken, sich ganz do-it-yourself-mäßig auszuprobieren und gegensei­tig etwas beizubringen. zum stricken selbst gibt es aus queer-fe­ministischer sicht auch etwas zu sagen. stricken gilt als „weiblich“, stricken wird als „hausfrauentätigkeit“ abgewertet und als „haus­frauenhobby“ belächelt. stricken ist „nur“ handarbeit und wird deswegen auch deutlich vom „richtigen“ handwerk abgegrenzt. stricken gehört versteckt ins private. da lässt sich also eini­ges an ungleicher bewertung sichtbar machen und umbewerten, ebenso wie sich durch öffent­liches stri­cken, „un­typische“ stricker_innen und „untypisches“ strickwerk etwas verqueeren.

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