Café Morgenrot Berliner Kollektivbetrieb

13Mai/13Off

Austellung “Birthday Party”

Ausstellung | 13. Mai - Juni 2013

Vernissage: Montag, 13. Mai, 19 Uhr

"birthday party" ist eine spontan inszenierte, photographische Serie aus dem Mai 2012.

Hintergrund war die von den zwei Geburtstagskinder des Hauses Kastanienallee 86 organisierte Frühlings-birthday-party. Eine illustre Veranstaltung, viele Gäste kamen und gingen durch den Hausflur in den Partyinnenhof.
Beim Vorübergehen wurden sie gebeten, sich vor einem bereit hängenden Hintergrund einzupassen.

Das Resultat ihres Bemuehens ist in der nun ausgestellten photographischen Serie im Cafekollektiv Morgenrot zu sehen. Die Bilder kehren so durch die Ausstellung und nach genau einem Jahr an den Ort ihrer Entstehung zurück.

Alexandra Gneissl

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12Mrz/13Off

Her mit den schönen Ferienwohnungen

Info- und Diskussionsveranstaltung | 08. April 2013, 19 Uhr

Schätzungsweise 16.000 Ferienwohnungen gab es in Berlin im Jahre 2012 - zumeist in den touristisch begehrten Innenstadtbezirken - Tendenz steigend. Wohnungen die auf dem freien Wohnungsmarkt fehlen. Gerade in Zeiten in denen enorme Mietpreissteigerungen und Wohnungsknappheit zu zahlreichen Protesten in der Stadt führen, geraten Vermieter und Immobilienunternehmen ins Visier von Mietrechtsaktivistinnen und neuerdings auch der Politik.

Zahlreiche Bezirke, wie Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg oder Mitte, erlassen nun Gesetze und Verordnungen, um die Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen zu stoppen. Beruhigt zurück lehnen können wir uns aber nicht, denn die Gesetzesinitiativen der Politik erweisen sich bei genauerer Betrachtung als harmlose Papiertiger.

Zweckentfremdungsverbotsverordnung, Millieuschutz, Erhaltungs- verordnungen... alles schöne Worte - die an diesem Abend durch eine Vertreterin der Berliner Mietergemeinschaft entzaubert werden. Welche Möglichkeiten haben wir als MieterInnen Einfluss zu nehmen, wie können wir die Umwandlung unserer Nachbarwohnung verhindern und wie bekommen wir Ferienwohungen wieder als Mietwohnungen zurück? Gemeinsam wollen wir überlegen, wie wir Druck auf die politisch
Verantwortlichen ausüben können.

Eine Veranstaltung der Kiezgruppe Mitte

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29Jan/13Off

Gentrifizierung

Info- und Diskussionsveranstaltung | 18. Februar 2013, 19 Uhr

In der Reihe agitare bene Berlin lädt die Gruppe Jimmy Boyle ein:

Gentrifizierung

Das Stichwort beschreibt eine Stadtentwicklung, in der im Zusammenspiel
von Staat, Kapital und Bevölkerungsbewegungen, arme Menschen nachhaltig
verdrängt und dem linken Milieu Experimentierfelder genommen werden.
Proteste dagegen gibt es nicht nur in Berlin. Wir wollen auf der
Veranstaltung ein Erklärungsangebot für solche Entwicklungen zur
Diskussion stellen. Im ersten Teil soll es grundsätzlicher um die
Ökonomie von Grund, Boden und Mieten gehen. Im zweiten Teil geht es um
die Rolle der Politik bei dieser Sache. Während häufig die Reichen und
das kreative Milieu als Mietentreiber angeprangert werden, behaupten
wir, dass eine erfolgreiche Standortpolitik das kapitalistische Geschäft
befördert, auf dessen Grundlage die Grundeigentümer die Mieten anziehen
können. Weiter soll begründet werden, warum nicht die Kommune, die Stadt
oder der Senat die richtigen Ansprechpartner für das Problem, sondern
dieselben die Verursacher der ganzen Misere sind. Und: Warum nicht wir
Berlin sind, sondern Berlin sterben muss, damit wir leben können.

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14Dez/12Off

Soli Christmas Party

Soliparty | 24. Dezember 2012, 23 Uhr

Upstairs: 80s 90s Disco

Dj:Miss Rottenmeier(Rattenbar/Morgenrot)
https://soundcloud.com/miss-rottenmeier

Downstairs: House, Minimal, Electro

Djs:
Yannick Robyns (Tonkid, Chalet)
https://soundcloud.com/wirsindparallel/wahahfm-transmission-yannick
https://soundcloud.com/robyns-and-markey

Javier Logares (Bar 25, Get Physical)
https://soundcloud.com/javier-logares

Tigoko Soundz
https://soundcloud.com/mc-tikog

Kein Mensch ist illegal!

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14Dez/12Off

Kommt zur Besinnung – Kritik der Weihnacht

Infoveranstaltung | 17. Dezember 2012, 19 Uhr

In der Reihe agitare bene Berlin lädt Jimmy Boyle ein:
"Für die kommenden Festtage wünschen wir Ihnen alles, was die Zeit 'zwischen den Jahren' so besonders schön macht: Viel Zeit, um es sich mit Ihren Liebsten richtig gut gehen zu lassen. Fröhliches Feiern und Schmausen. Viele erfüllte Wünsche. Viel Ruhe für all das, was das ganze Jahr über zu kurz gekommen ist. Zauberhafte Stunden im Kerzenschein – und einen rauschenden Start ins neue Jahr!"/ (Weihnachtsgrüße vom GMX Magazin 2010)

Was wird da einem gewünscht? Lauter Glücksmacher. Worin bestehen sie und warum kracht es deswegen so regelmäßig am Heiligabend?

Hier wollen wir uns mal inhaltlich mit dem Weihnachtsterror beschäftigen. Warum die Wünsche zu Weihnacht (Besinnung, Ruhe, mal für die Familie Zeit haben) ein schreckliches Zeugnis darüber ablegen, was
mit den Leuten sonst im Jahr über bei der Lohnarbeit Sache ist. Und weiter, warum gerade beim Fest der Liebe in aller Regelmäßigkeit der Streit Hochkonjunktur hat bis zu Handfesten Gewalttaten in der Familie.

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26Nov/12Off

Solidarische Ökonomie: Utopie und Praxis am Beispiel der Genossenschaften Catende und Cooperasul im Nordosten Brasiliens

Infoveranstaltung | 10. Dezember 2012, 19 Uhr

Solidarische Ökonomie:
Utopie und Praxis am Beispiel der Genossenschaften Catende und Cooperasul im Nordosten Brasiliens

Mit: Astrid Schäfers

Sozialwissenschaftlerin, Autorin von: „Solidarische Ökonomie – Utopie und Praxis: Demokratie und Autonomie in der Zuckerfabrik Catende und der Zucker- und Fruchsaftkonzentratkooperative Cooperasul in Nordostbrasilien.“ (Dissertation FU Berlin, 2011): http://www.diss.fu-berlin.de, verkürzter Direktlink: http://tinyurl.com/d2ockfq

Die Referentin stellt die Ergebnisse ihrer teilnehmenden Beobachtung der von ArbeiterInnen übernommenen Zuckerfabrik Catende und der Rohrzucker- und Fruchtsaftkooperative Cooperasul vor. Wie unterscheidet sich die Übernahme einer pleite gegangenen Fabrik von der Neugründung eines selbstverwalteten Betriebes unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten? Und wie gestaltet sich die demokratische Entscheidungsfindung, wenn sich die Genossenschaft am kapitalistischen Markt behaupten muss?

Veranstalter:
NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.:
http://www.netz-bb.de/

Kooperationspartner:
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation (Redaktion Berlin):
http://www.contraste.org/
Netzwerk Selbsthilfe: http://netzwerk-selbsthilfe.de/
Prüfungsverband der kleinen und mittelständischen Genossenschaften (PkmG):
http://www.pruefungsverband.de/
Rosa Luxemburg Stiftung: http://rosalux.de/
ZdK - Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften:
http://www.zdk-hamburg.de/

Kontakt:
NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.
Postfach 62 05 53, 10795 Berlin, Tel.: 030 - 216 91 05 (Elisabeth Voß),
elisabeth.voss@netz-bb.de

Weitere Termine der Veranstaltungsreihe: http://coop.solioeko.de/ und www.netz-bb.de

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11Okt/12Off

Sarah Diehl liest aus ihrem Roman Eskimo Limon 9

Buchlesung | 05. November 2012, 20 Uhr

Der Buchladen zur schwankenden Weltkugel lädt ein:

*Willkommen in Niederbrechen: Eine jüdische Familie zieht in die hessische Provinz.*

Eskimo Limon 9 ist ein Culture-Clash der besonderen Art, bei dem die eine Seite eigentlich nur in Ruhe arbeiten, die andere jedoch um jeden Preis aufarbeiten will. Mutig, blitzgescheit und mit rasantem Witz unterzieht Sarah Diehl die deutsche Gedenkkultur einem radikalen Praxistest, der gleich zwei Vorstellungswelten platzen lässt.

Vor einem frisch verputzten Reihenhaus in einem kleinen hessischen Dorf fährt ein Taxi vor. Auftritt Familie Allon aus Tel Aviv: Vater Chen, Mutter Ziggy und der elfjährige Eran beziehen ihr neues Heim. Während die Allons sich gemütlich einrichten, stellt sich für die alarmierte Dorfgemeinschaft die bange Frage: Wie geht man mit den Neuen um?
Während sich Chen in die Arbeit stürzt und Ziggy versucht, sich mithilfe des altlinken Dorfkauzes Rainer Koffel in der neuen Heimat zurechtzufinden, klärt Eran seine interessierten Mitschüler darüber auf, dass die Eis am Stiel-Filme, anders als von der Dorfjugend vermutet, nicht aus Italien, sondern aus Israel kommen – wo sie Eskimo Limon heißen. Während also kein Mangel an Gesprächsstoff besteht und die Voraussetzungen für eine gelungene Integration eigentlich bestens sind, verspürt die Dorfbevölkerung das zunehmende Bedürfnis, unter Zuhilfenahme der Zugezogenen das Dritte Reich aufzuarbeiten. Dabei tritt in einem Reigen von Missverständnissen die Wahrheit zutage: Die Deutschen wissen zwar vieles über Judenvernichtung – aber kaum etwas über Juden …

Sarah Diehl lebt als Publizistin und Filmemacherin in Berlin. Sie arbeitet zum Thema reproduktive Rechte im internationalen Kontext, hat hierzu bereits zwei Anthologien herausgebracht und einen preisgekrönten Dokumentarfilm gedreht: Abortion Democracy: Poland / South Africa. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Dokumentarfilm Pregnant Journeys und an ihrem nächsten Roman.

Eskimo Limon 9
Roman. Originalausgabe
ca. 320 Seiten. Gebunden
19,95 € [D] / 20,60 € [A] / 28,90 sFr
ISBN 978-3-85535-071-1
Atrium Verlag, Zürich
Erschienen am 24. September 2012

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9Okt/12Off

Europäische Asylpolitik

Infoveranstaltung | 15. Oktober 2012, 19 Uhr

In der Reihe agitare bene der Gruppe Jimmy Boyle (www.junge-linke.org):

Die Zahl der Asylsuchenden in Europa nimmt immer weiter zu, während die Quote der Anerkennung von Flüchtlingen in Deutschland stets gleich bleibt. In der gemeinsamen europäischen Asylpolitik geht es vor allem darum, möglichst viele Menschen daran zu hindern einen Antrag auf Asyl zu stellen. Von in der Öffentlichkeit behaupteten humanitären Absichten kann man da schwerlich sprechen. Auf der Veranstaltung sollen folgende Thesen zur Diskussion stehen: Die Entscheidung, wer legitimer politischer Flüchtling ist oder nicht, wird am Maßstab des nationalen Interesses gemessen. Das lässt sich an den verschiedenen Maßnahmen der Asylpolitik zeigen. Darin tauchen die Flüchtlinge als ordnungspolitisches Problem auf, das auf europäischer Ebene in den Griff bekommen werden soll.

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8Okt/12Off

Postkoloniale Theorien mit Ina Kerner

Buchvorstellung | 08. Oktober 2012, 20 Uhr

Der Buchladen zur schwankenden Weltkugel lädt ein zur
Buchvorstellung und Diskussion:

/Postkoloniale Theorien/ mit Ina Kerner

In ihrem Einführungsband, der jetzt im Junius Verlag, erschienen ist,
fächert Ina Kerner das weite und heterogene Feld postkolonialer Theorien
auf. Postkoloniale Theorien thematisieren Nachwirkungen und aktuelle
Formen von Kolonialismus und Imperialismus. Tragende Begriffe und
Imaginationen westlicher Geschichtsschreibung und
Gesellschaftswissenschaften werden dekonstruiert und der Kritik unterzogen.

An diesem Abend wird uns die Autorin einen Überblick über die Konzeption
des Buches und die über Vielfalt postkolonialer Ansätze geben.

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30Aug/12Off

Der bessere Sarrazin: Pierre Vogels konservative Elendsverwaltung

Infoveranstaltung | 24. September 2012, 19 Uhr

Vor wenigen Wochen verkündete Pierre Vogel, dass er die sog. Problembezirke der BRD “entasozialisieren” könnte. Man müsse ihn nur machen lassen. Der charismatische Ex-Boxer, ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten salafistischen Prediger in der Bundesrepublik. Für den salafistischen Sarrazin gibt es somit keine soziale Frage, sondern nur eine charakterliche. Der Kapitalismus ist super und die “Asozialen” wären an ihrer Lage selber schuld. Bringt man ihnen aber die salafistischen Werte bei, wären sie in die Lage versetzt ökonomisch und sozial erfolgreich zu sein – oder man könnte zumindest die kapitalistischen Verwerfungen kontrollieren und Konflikte eindämmen.

Atilla Steinberger wird in Rahmen seines Referats, die in der BRD prominenteste salafistischen Strömung um Pierre Vogel, fernab kulturalistischer und ordnungspolitischer Bewertungen, auf ihren neoliberalen Inhalt und ihre konservativen Krisenprogramme analysieren.

Organisiert von: NEA (North East Antifascists)
nea.antifa.de

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