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beachtet dabei bitte, dass ein wenig zeit für die organisation benötigt wird… wir freuen uns auf euch!

regelmäßig:
 
queer-feministischer Stricktreff
jeden 1. und 3. mittwoch im monat, 17-20 h
 
Stammtisch für alle neuroatypischen, Vielleicht- und Doch-Nicht-Polys
jeden 1. sonntag im monat, 19 h

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08.05.2017 Vernissage Fotoausstellung – Max Makowski // behind their backs, 20 Uhr

! VERNISSAGE !
Analogue Photography by Max Makowski

**ENGLISH BELOW**

behind their backs
ist eine konstant wachsende Serie, die 2014 mit ein paar spontanen Schnappschüssen fremder Menschen in ihrer momentanen Umgebung begann. Nach und nach entwickelte sich das Motiv einer oder mehrerer zentralisierten Figur*en auf dem Hintergrund ihrer kleinen privaten Welt zu einer vielseitigen Serie an Momentaufnahmen aus verschiedenen Leben verschiedenster Menschen an verschiedenen Orten – immer aus ein und derselben Perspektive.
Die Kamera zwischen mir und der Hauptfigur*en verleiht mir Sicherheit und Abstand. Als unbemerkter Beobachter habe ich dabei das Gefühl für einen kurzen Moment in die Welt eines anderen Menschen einzutauchen und ohne zu stören, ein kleines Stück dieser geheimnisvoll ruhigen und intimen Sekunde mitzuerleben und auf einem Frame 35mm-Film zu verewigen. Hinter dem Rücken der unerkannt verbleibenden ProtagonistInnen werden diese Momente an den Wänden des Café Morgenrot wieder ins Leben gerufen.

Alles analog, original, limitiert. Nichts nachbearbeitet.

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behind their backs
is a constantly growing series that started with a few spontaneous snapshots of strangers in their momentary surroundings. After a while the image of one or more centralised figure*s on the background of their private little world developed into an eclectic series of moments from different lives of most different people in different places – always from the same exact perspective.
The camera between myself and the central characters makes me feel secure and gives me distance. As the unnoticed observer I have the feeling to dive into the world of another being and without disturbing I experience a little piece of this mysteriously calm and intimate second and eternalize it in one frame of 35mm film.
Behind the backs of the unrecognized protagonists, these moments come back to life on the walls of the Café Morgenrot.

All analogue, original, limited. No digital editing.

www.maxmakowski.com

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03.04.2017 Buchvorstellungen – Die schöne Utopie // Automatisierung & Ausbeutung, 20 Uhr

Digitalisierung: postkapitalistisch, kapitalistisch, neofeudalistisch?

Buchvorstellung mit Rainer Fischbach und Matthias Martin Becker

Eine Veranstaltung des Buchladens zur schwankenden Weltkugel

Elektronische Medien durchdringen unseren Alltag und unsere Arbeit. Der Grad der Vernetzung nimmt zu, die Digitalisierung macht die Welt sozusagen maschinenlesbar. So entstehen neue Arbeitsteilungen, Unternehmensformen und Ausbeutungsmethoden. Unternehmensberater und Politiker stellen einen Produktivitätssprung durch die Digitalisierung in Aussicht. Manche Linke indessen entdecken in dieser technisch-ökonomischen Entwicklung Elemente einer „nach-kapitalistischen Produktion“, etwa der englische Journalist Paul Mason.

Stehen wir wirklich an der Schwelle eines Automatisierungsschubs, wie es das Schlagwort von der „Industrie 4.0“ suggeriert? Inwiefern taugt die Digitaltechnik als Keimform einer sozialistischen Gesellschaft? Und welchen Unterschied macht das Digitale im digitalen Kapitalismus überhaupt?

In seinem neuen Buch „Eine schöne Utopie“ unterzieht Rainer Fischbach die Vorstellung vom grenzenlosen Überfluss durch „digitale Produktion“ einer gründlichen Kritik. Matthias Becker analysiert in „Automatisierung und Ausbeutung“ die Entwicklungstendenzen der Arbeit im digitalen Kapitalismus.

Rainer Fischbach: Die schöne Utopie – Paul Mason, der Postkapitalismus und der Traum vom grenzenlosen Überfluss.
Papyrossa, erscheint April 2017
http://shop.papyrossa.de/Fischbach-Rainer-Die-schoene-Utopie

Matthias Martin Becker: Automatisierung und Ausbeutung – Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus?
Promedia, im März 2017 erschienen.
http://mediashop.at/buecher/automatisierung-und-ausbeutung-2/

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06.03.2017, Ausstellungseröffnung / Gender EqualityNow, 20 Uhr

„Gender EqualityNow“ ist ein Projekt der Organisation 4tomorrow

4tomorrow ermutigt Menschen, Poster zu gestalten, die die Debatte über aktuelle soziale Probleme anregen. Seit 2009 führen sie das Projekt posterfortomorrow durch, dessen Schwerpunkt im Jahr 2012 Geschlechtergerechtigkeit war.

Aus 2.000 Einsendungen wurden die besten 100 Plakate ausgewählt, die noch immer ausgestellt werden. Deswegen großen Dank an den Kollektivbetrieb Morgenrot, dessen Wände diese feministischen Poster bis zum 6.05.2017 schmücken werden.

Queer-feministische Künstler*Innen sind handelnde politische Subjekte und Teil einer emanzipatorischen Bewegung, die durch ihre Kunst wirkt.

Kunst bietet ein unglaubliches emanzipatorisches Potential, zugleich ist aber gerade der Kunstbereich benebelt von hegemonialen, bürokratischen und kapitalistischen Unterdrückungsmechanismen. Deshalb ist der feministische Kunstausdruck immer eine Auseinandersetzung mit ambivalenten Strukturen zwischen prekären Arbeitsbedingungen, Selbstausbeutungsmechanismen und traditionellen Rollenbildern innerhalb wie außerhalb des Kunstbereiches.

Frauen haben zwar viele Rechte erkämpft, dennoch sind wir immer noch Meilen von einer Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau entfernt. Die Künstler*Innen dieser Ausstellung thematisieren gerade diese Problematik und fördern eine Gleichberechtigung RIGHT NOW!!

Wir wünsche euch bei der Ausstellung viel Spaß und Anregung.

Iva&Doroteja

Mehr Infos zum Projekt findet ihr unter:

http://www.posterfortomorrow.org/en/projects/gender-equality-now

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24.12.2016 BLEIBERECHT-SOLI-PARTY, 23 Uhr

Lovely Winter People!

Es ist kalt, zu Hause wird es eng, das mit der Harmonie klappt auch nicht immer so richtig und der Wind pfeift um die Ecken.
Wir öffnen gütigerweise unser Morgenrot-Türchen, damit ihr euch frei machen und den schönen Krempel, den wahrscheinlich eh niemand so wirklich braucht, auf der Strasse lassen könnt.

Wahrscheinlich viel, viel besser oder zumindest genauso schön: Tanzen, trinken, lachen und zusammen sein für ’ne gute Sache und für Mitmenschen, die sich ihrer Sache nicht so sicher sein können.
Denn die Hürden für Bleiberecht sind groß und werden größer und erfordern nicht nur finanziellen Support.
Da dieser aber auch immens wichtig ist, hauen wir heute auf die Kacke, damit was zusammen kommt.

downstairs are playing:

DIWA (://about blank)

M.PHASE & FRL.3UX (parole ponyhof)

NIKOSLAV NACHHALL (Tanzmichmal)

upstairs:

11 (80er, 90er)

El_NICO (Trash, Techno, Punk, Indie)

R:NGO (90er, Techno, Punk, Dancefloor)

Danke, dass ihr da seid! ♥

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12.12.2016 Ausstellungseröffnung / Sina Opalka, 20 Uhr

Hier einige Worte der Fotografin:

ausstellungIn dieser Ausstellung werde ich einen Bildermix aus Reise- und Reportage-fotografie in Farbe und Schwarz-Weiß zeigen, so-wohl als auch Alltags-ausschnitte, die sich mal ohne, mal mit Menschen fotografisch gestalten und darbieten. Dabei werden dem Betrachter unter anderem Szenen aus Indien, Marokko, Georgien, Süd-afrika und dem Iran begegnen. Weitere fotografische Fragmente lassen sich auch ganz ohne geografischen Kontext individuell emotional verorten und kommen mit einer Prise Poesie daher.

Wenn ich durch die Linse schaue & auf den Auslöser drücke dann ist Liebe mit im Spiel. Eine abstrakte Liebe, die sich in Farben, Formen & Gesichtern widerspiegelt. Es sind Momente, die passieren ohne nach Aufmerksamkeit zu trachten & dennoch darauf warten wahrgenommen zu werden. Ein tieferer Sinn? Das entscheidet derjenige, der sich als Betrachter bezeichnet. Alles kann tief sein, wenn wir uns & anderen erlauben nur lang genug zu graben. Das Nachdenken kommt dann oftmals erst viel später. Dann sehe ich die Geschichte, die ich vorher nur spüren konnte. Dann ergibt alles einen Sinn.

Was ich tue habe ich hinterfragt & gekommen bin ich wieder auf die Liebe & die Zuneigung. Zur Welt, zu den Menschen & zu den Geschichten, die sie mit sich in der Hosentasche rumtragen. Dabei geht die Fotografie & das Schreiben Hand in Hand mit dem reisen durch nahe und auch ferne Länder. Jeder Ort ist darauf angewiesen, ständig neu von uns erfunden zu werden, ihm einen persönlichen Stellenwert zu geben & ihm eine eigene Bedeutung beizumessen. Mich fasziniert der Gedanke, dass alles seinen Platz hat & dennoch losgelöst ist vom Geschehen der Zeit. Eine Sekunde zu erwischen, die bedeutungsschwer war & nur noch ein emotionales Echo hinterlässt, ist für mich unter anderem das Besondere an der Fotografie. Sie lässt so viel Raum für Interpretationen, Gedanken, Träume & Wünsche.

Ein Ort, der sanft berührt wird durch das Leben, hinterlässt Erinnerungen. Schmerzliche, schöne, aber auch völlig belanglose. Da sind Fenster & hinter Fenstern Menschen & in diesen Menschen stecken Geschichten, eine oder mehrere Sprachen, Ängste & Fähigkeiten. Es ist der Raum, der entsteht, wenn etwas geschehen ist, was man nur noch erahnen kann. Jeder Ort ist Mittäter & unfreiwilliger Voyeur. Mit meiner Kamera versuche ich, diese Orte in ihrem Berührtsein einzufangen & einen Moment zu konservieren, der sich fernab der Fotografie längst verflüchtigt hat. Oft habe ich das Verlangen, Menschen zu fotografieren, eine Menge Menschen, damit ich ihre Gesichter & das Gefühl, das sie mir vermittelten, behalten darf. Doch meistens sind es die Plätze, die bleiben, die besser durch die Linse passen, weil sie mich in ihrer Präsenz nicht so nervös machen.

Menschen machen mich neugierig, so neugierig, dass ich es manchmal nicht aushalte, nichts zu fragen oder mich nicht noch einmal umzudrehen. Festhalten möchte ich sie und wissen, woher sie kommen, wohin sie gehen, was sie treibt, zerrt & zieht. Ich fühle mich ihnen so verbunden & dennoch so weit von ihnen entfernt. Neben der Fotografie schreibe ich & versuche, eben diese Momente literarisch festzuhalten. In meinen Gedichten & Texten spielen ähnliche Themen eine entscheidende Rolle. Wenn wir in das Treiben der Welt geschmissen werden, sind wir nicht nur den eigenen Erfahrungen & Emotionen ausgesetzt, sondern auch denen der anderen um uns herum.

Vernissage am 12.12.2016 im Café Morgenrot.

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26.09.2016 Ausstellungseröffnung, Tigrowna und Helene Hurt / Siebdruckplakate, 20 Uhr

Tigrowna und Helene Hurt zeig14441178_10154144591659051_5642757127296703354_nen ihre gesammelten Siebdruckplakate der letzten Jahre und andere Überraschungen.

Wir freuen uns auf euch!

Vernissage am 26.9. im Café Morgenrot.

 

tigrowna*illustration
www.tigrowna.de

 

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05.09.2016 – Ausstellungseröffnung, 20 Uhr

Der Rauch von Zigaretten, Netzstrumpfhosen und High Heels. Bilder, die vielen im Kopf herum schwirren, wenn das Thema Prostitution aufkommt.
Gespräche über die Rechte von Sex Arbeiterin_innen neben Werbungen mit Frauen in Spitzenunterwäsche.
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Es ist so einfach zu vergessen, dass es nicht nur Körper sind, die zur Schau gestellt und erworben werden, sondern dass diese Körper zu Menschen gehören.
Können wir uns unserer Meinungen sicher sein? Können wir wirklich sagen, weshalb Menschen in Prostitution involviert sind?
Lasst uns den Schritt wagen, den goldenen Vorhang zu öffnen und uns die wahren Gesichter dahinter anzuschauen.
Die Künstler_innen des Lilies of the Streets-Projektes haben ihr Bestes gegeben, Menschen, die in Prostituion involviert sind zu treffen und zu interviewen. Jetzt ist es an der Zeit, ihre Geschichten zu erzählen.

Für mehr Infos:
http://liliesofthestreets.com/

Vernissage am 5.9. im Café Morgenrot.

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20.06.2016 Lesung / Christian Pätzold – Querdenkerartikel und Tigergeschichten, 20 Uhr

20_06christian pätzold liest aus seinen büchern „querdenkerartikel“ und „tigergeschichten“.

darin geht es um persönliche erinnerungen an des revolutionsjahr 1968 in west-berlin.

es treten auf: che, jimi hendrix, fritz teufel, rudi dutschke, leydicke, klaus wagenbach, der 1. Mai in kreuzberg, das amerika-haus.

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13.06.2016 Infoveranstaltung / Repression in Ägypten, 20 h

Fünf Jahre nach der Revolte in Ägypten
Repression, Verschwindenlassen, Folter und politischer Mord

Am 213_065. Januar war der fünfte Jahrestag der ägyptischen Revolution. Seit 2011 demonstrieren an diesem Tag Zehntausende für Brot, Freiheit, Soziale Gerechtigkeit und menschliche Würde. Jedes kritische Erinnern und jeden Protest erstickt der Präsident Abdel Fattah al-Sisi im Keim. Nach einem weiteren Aktionstag am 25. April überzog das Regime das Land mit einer Repressionswelle, in zwölf Tagen wurden 1.300 Personen verhaftet. Die ersten Urteile sind gefällt, über 150 Personen sollen wegen der Teilnahme an Versammlungen für zwei bis fünf Jahre ins Gefängnis.

Viele westliche Länder, darunter Deutschland, liefern Technik und Ausrüstung, mit der sich die Regierung an den Revolutionären rächt. Das Bundeskriminalamt und deutsche Geheimdienste treffen sich regelmäßig mit dem berüchtigten Staatssicherheitsdienst. Ägyptische Ultra-Gruppen werden als „terroristisch” verfolgt, trotzdem startete die Bundespolizei ein Ausbildungsprojekt mit der Stadionpolizei. Jetzt verhandelt das deutsche Innenministerium ein weiteres Polizei-Abkommen, das als „Vorverlagerung“ von Risiken für Deutschland nach Nordafrika bezeichnet wird. Andere Projekte zielen auf die Verhinderung von Migration in die Europäische Union.

Die Zusammenarbeit fällt AktivistInnen, BloggerInnen, JournalistInnen und LGBTs in den Rücken und stärkt die ägyptische Polizei. Ihre Mittel sind Repression, Verschwindenlassen, Folter und politischer Mord. Nicht nur Menschen aus Ägypten sind betroffen. Zu den letzten und bekanntesten Opfern gehört der Italiener Giulio Regeni, der auf bestialische Weise getötet wurde.

Auf der Veranstaltung schildern wir die wichtigsten Ereignisse seit der Revolution in 2011, geben einen Überblick über die politischen Bewegungen und erläutern die Beihilfe zur Repression durch europäische Polizeien und Geheimdienste. Ägyptische Aktivisten berichten zur queeren und LGBT-Szene sowie zur Operation #OPANTISH gegen sexuelle Gewalt auf dem Tahrir-Platz.

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06.06.2016 Abstraktivity / Marcel Strüh / Ausstellungseröffnung, 20 h

06_06Die Arbeiten von Marcel Strüh leben von einer vielfältigen Farbenpracht und laden dazu ein, die Fantasie der Betrachter*innen anzuregen.

Die Arbeitsweise Marcel Strühs ähnelt der action painting Technik von „jack the dripper“, der in den 60er Jahren seine Erfolge erzielte.
Strüh hat eine eigene Interpretation dieser Maltechnik entwickelt und spiegelt in seinen Kunstwerken minimalistische, organische sowie industielle Eindrücke wider.

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