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beachtet dabei bitte, dass ein wenig zeit für die organisation benötigt wird… wir freuen uns auf euch!

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11.12.2017, Buchvorstellung – Reinhold Lewin: Luthers Stellung zu den Juden, 19.30 Uhr

Reinhold Lewin: Luthers Stellung zu den Juden
Buchvorstellung mit dem Herausgeber Karsten KrampitzEin Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland während des Reformationszeitalters.

1911 erschien Reinhold Lewins Buch mit dem Untertitel „Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland während des Reformationszeitalters“. Darin setzte sich der Rabbiner mit Luthers wechselnder Haltung zu den Juden auseinander. Die Arbeit war nicht nur die erste wissenschaftlich fundierte Monographie, welche die prinzipielle Verneinung des Judentum als grundlegendes Element in Luthers Theologie darstellte, sie reflektierte auch die historischen Folgen von Luthers Verbalattacken: „Die Saat des Judenhasses … schießt zwar zu seinen Lebzeiten nur verkümmert empor. Sie geht aber darum nicht spurlos verloren, sondern wirkt noch lange durch die Jahrhunderte fort; wer immer aus irgendwelchen Motiven gegen die Juden schreibt, glaubt das Recht zu besitzen, triumphierend auf Luther zu verweisen.“
Der von Karsten Krampitz neu herausgegebene Text ist ein wichtiges Dokument für die Debatte um den Reformator und seine historische Bedeutung.

Aus dem Inhalt

Luthers Stellung zu den Juden vor 1521 * Der Besuch der Juden in Worms, seine Bedeutung und seine unmittelbaren Folgen * Dass Jesus Christus ein geborner Jude sei. 1523 * Luthers persönliche Erfahrungen mit den Juden und seine Stellung zu ihnen von 1524–1536 * Luthers Verhältnis zur jüdischen Schriftauslegung * Josel von Rosheim 1537. Der Brief wider die Sabbater 1538 * Von den Juden und ihren Lügen. Vom Schem Hamphoras. 1543 * Die Wirkung der beiden Schriften. Von den letzten Worten Davids 1543. Die Vermahnung wider die Juden 1546

http://www.alibri-buecher.de/Buecher/Geschichte/Reinhold-Lewin-Luthers-Stellung-zu-den-Juden::619.html

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06.11.2017, Lesung und Diskussion mit Manja Präkels – Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß, 20 Uhr

Lesung und Diskussion mit Manja Präkels.

 

Landleben zwischen Lethargie und Lebenslust. Mimi und Oliver sind Nachbarskinder und Angelfreunde in einer kleinen Stadt an der Havel. Sie spielen Fußball miteinander, leisten den Pionierschwur und berauschen sich auf Familienfesten heimlich mit den Schnapskirschen der Eltern. Mit dem Mauerfall zerbricht auch ihre Freundschaft. Mimi sieht sich als der letzte Pionier – Timur ohne Trupp.
Oliver wird unter dem Kampfnamen Hitler zu einem der Anführer marodierender Neonazibanden. In Windeseile bringen seine Leute Straßen und Plätze unter ihre Kontrolle. Dann eskaliert die Situation vollends …
Manja Präkels erzählt in ihrem Debütroman vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut.

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23.10.2017, Naked brunch, 11 – 14 Uhr

I would like to create a cosy, homy and super lovely atmosphere of sharing a meal together. Naked brunch is a space of freedom and confidence, being proud and happy about your own body despite any constructions and social discriminations.

Why naked? Because it is honest. EVERYONE is welcome to join.

It is free of charge. I will organize some food. It will be all vegetarian. If you have any allergy, special need or particular wishes then just bring any food and drinks with you.

I will document this brunch with photo and video recording. If someone has a problem with this, than better not to participate. Even though I will use the documentation just for the art purposes which as exhibitions, screenings, art shows etc.

Thanks to Ninc Salo and café Morgenrot for providing the space

Photo by Jérémie Aubouin

Gastgeber: Mischa Badasyan

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25.09.2017, Buchvorstellung „Jedermann sei untertan“, 20 Uhr

Deutscher Protestantismus im 20 Jahrhundert. Irrwege und Umwege.

Buchvorstellung
mit Karsten Krampitz

Die ersten vier Jahrhunderte ihrer Geschichte standen die evangelischen Kirchen unter dem „landesherrlichen Regiment“ und dementsprechend immer auf der Seite der Obrigkeit. Doch mit der Weimarer Reichsverfassung wurden die Kirchen in die Freiheit entlassen. Die Entwicklung des deutschen Protestantismus nach 1918/19, mit allen Irrwegen und Verwerfungen, ist von einer neuen Qualität.
Der Schriftsteller und Historiker Karsten Krampitz hat eine kritische Überblicksgeschichte der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) und ihrer Vorläuferorganisation geschrieben. Er beschäftigt sich mit deren Rolle als Sargnagel der Weimarer Republik und untersucht, warum sich kein anderes Sozialmilieu so offen und aufnahmebereit für die Ideologie der Nazis zeigte wie das kleinbürgerlich-evangelische. Anhand neuer Quellen und Dokumente erzählt er von der Mittäterschaft der Kirche an der Ermordung der europäischen Juden und entlarvt die Schilderung vom Widerstand der Bekennenden Kirche im Dritten Reich als Lebenslüge der EKD. Für die Zeit nach dem Krieg zeigt Krampitz, dass es auch in der Kirche keine Stunde Null gab und bis in die 1960er Jahre hinein die alten Eliten vorherrschten. Ausführlich geht er auf die besondere Entwicklung der evangelischen Kirche in der DDR ein. Während sich die EKD in Westdeutschland dem Staat andiente, die Wiederaufrüstung durch den Militärseelsorgevertrag begleitete und in ihren Erziehungsheimen schlimmstes Unrecht beging, geriet der ostdeutsche Protestantismus zunehmend in die ideologische Diaspora. Auch der 1969 gegründete Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR litt an Mitgliederschwund, bekam aber gleichzeitig immer mehr Zulauf.

Das Buch von Karsten Krampitz „Jedermann sei untertan“
Deutscher Protestantismus im 20. Jahrhundert. Irrwege und Umwege erscheint im Alibri Verlag.

Eine gemeinsame Veranstaltung vom Buchladen zur schwankenden Weltkugel und dem Café Morgenrot.

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18.09.2017, Buchvernissage mit Timo Daum – DAS KAPITAL SIND WIR // Zur Kritik der digitalen Ökonomie, 20 Uhr

Zur Kritik des digitalen Kapitalismus

Buchvernissage mit Timo Daum

Internet-Monopole sind allgegenwärtig, deren Ziel nicht mehr die fabrikmäßige Herstellung von Waren und deren Verkauf ist, sondern die Organisation des Zugangs zu Wissen und Information selbst. Ob es darum geht, die ganze Erde zu kartieren oder alle Freundschaften der Welt zu organisieren – im digitalen Kapitalismus werden Algorithmen zur wichtigsten Maschine, Daten zum essenziellen Rohstoff und Informa-tionen zur Ware Nummer eins.

Der digitale Kapitalismus beutet immer weniger lebendige Arbeit direkt aus. Stattdessen halten wir, die User, ihn mit unserer Aktivität auf den digitalen Plattformen am Leben:

User Generated Capitalism. Ein Heer von Mikro-Entrepreneuren, befreit von Festanstellungs-verträgen und gesetzlichen Regelungen, versucht in den Prärien des digitalen Wilden Westens sein Glück: Jeder kann für fünfzehn Minuten ein Unternehmer sein! Und hält sich sonst mit dem bedingungslosen Grundeinkommen über Wasser – dem mit Deregulierung und Vereinzelung bestens kompatiblen »Sozial«-System des digitalen Kapitalismus.
Kritik, die auf Datensammelwut oder Zersplitterung von Arbeitsverhältnissen fokussiert ist, greift zu kurz. Oft wird der digitale Kapitalismus vom Standpunkt des Vor-Digitalen aus kritisiert und entweder verleugnet oder verharmlost: der Informations-Kapitalismus scheitere an sich selbst.
Der Kapital
ismus ist aber nicht in der Krise, er wird auch nicht zum Post-Kapitalismus, im Gegenteil: Er macht das Kyoto-Protokoll zu seiner Agenda und tritt an, eine postfossile kapitalistische Ära zu begründen. Und mit der Entwicklung von selbstfahrenden Autos etwa fordert der digitale Kapitalismus den Fordismus auf dessen ureigenem Terrain heraus, wenn er sein iconic product – das Automobil – umdefiniert zu Mobilität als IT-Service.

Was dieser Digitale Kapitalismus eigentlich ist, fasst Timo Daum in seinem Buch “Das Kapital sind wir – Zur Kritik der digitalen Ökonomie”, das im September in der Edition Nautilus erscheint, zusammen.

Hierüber wollen wir mit ihm diskutieren am Abend des 18. September im Cafe Morgenrot bei einer Kooperationsveranstaltung vom Buchladen zur schwankenden Weltkugel, Cafe Morgenrot und der Hellen Panke.

Moderation: Fabian Kunow

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17.07.2017, Buchvernissage mit Patrick Eiden-Offe / Die Poesie der Klasse, 20 Uhr

Buchvernissage mit Patrick Eiden-Offe.

Romantischer Antikapitalismus und die Erfindung des Proletariats.

Mit der Durchsetzung des Kapitalismus und der Industrialisierung entsteht im frühen 19. Jahrhundert aus verarmten Handwerkern, städtischem Pöbel, umherziehenden ländlichen Unterschichten, bankrotten Adligen und nicht zuletzt freigesetzten prekären Intellektuellen jenes neue soziale Kollektiv, das man in der Sprache der Zeit bald das Proletariat nennen wird. Allerdings existierte das Proletariat zunächst noch nicht als die formierte, homogene (Arbeiter-)Klasse mit angeschlossenen politischen Parteien, die uns aus der Tradition des Marxismus und der Kommunistischen Bewegung bekannt ist.Im Gegenteil, das Proletariat war eine buntscheckige Erscheinung und bestand aus Gestalten, die, allen ständischen Sicherheiten entrissenen, ihre Träume und Sehnsüchte zunächst nicht in den großen sozialistischen Organisationen artikulierten, sondern in neuen Formen des Erzählens, in romantischen Novellen, Reportagen, sozialstatistischen Untersuchungen und Monatsbulletins. Doch schon bald wurden sie – ungeordnet, gewaltvoll, nostalgisch, irrlichternd und utopisch, wie sie waren – von den Vordenkern der Arbeiterbewegung als reaktionär und anarchisch verunglimpft, weil sie nicht in die große lineare Fortschrittsvision passen wollten.
In seiner bahnbrechenden Studie „Die Poesie der Klasse“, die im Juli erscheinen wird, verhilft Patrick Eiden-Offe dem lange verdrängten romantischen Antikapitalismus zu seinem Recht und befreit „die Klasse“ von den vorherrschenden Vorstellungen. Dabei wird nicht zuletzt deutlich, dass die historische, poetisch besungene unordentliche Klasse den heutigen Figuren von Prekarität nach dem Ende der alten Arbeitsgesellschaft verblüffend ähnlich ist.

Patrick Eiden-Offe wird zunächst die Poesie des Proletariats und ihre romantische Form des Antikapitalismus vorstellen. Anschließend wollen wir mit ihm über die Prozesse der Formierung, Homogenisierung und Disziplinierung reden, durch die das Proletariat zu „der Klasse“ wurde, sowie über die aktuelle Situation – etwa über die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Aufstieg des Rechtspopulismus und der Vernachlässigung der Klassenfrage gibt.

Patrick Eiden-Offe ist habilitierter Literaturwissenschaftler und arbeitet am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) zu Georg Lukács.

Eine Veranstaltung in Kooperation von Helle Panke e.V., Buchladen zur schwankenden Weltkugel und Café Morgenrot.

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03.07.2017, Fotoausstellung – Vernissage über die Kastanienallee 85 – Dane Bracht, 20 Uhr

 

Fotoausstellung einer immer noch im Haus lebenden Urbesetzerin, über die BesetzerInnenzeit und anschliessender Sanierungsphase in Selbsthilfe durch die damaligen BewohnerInnen der Kastanie 85 in den 1990-97ern.

Die Fotografin wird anwesend sein und auch geschichtliches zu berichten wissen.
Kommt vorbei und atmet den Spirit des alten P-bergs.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 02.09.2017.

Eintritt: frei

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08.05.2017 Vernissage Fotoausstellung – Max Makowski // behind their backs, 20 Uhr

! VERNISSAGE !
Analogue Photography by Max Makowski

**ENGLISH BELOW**

behind their backs
ist eine konstant wachsende Serie, die 2014 mit ein paar spontanen Schnappschüssen fremder Menschen in ihrer momentanen Umgebung begann. Nach und nach entwickelte sich das Motiv einer oder mehrerer zentralisierten Figur*en auf dem Hintergrund ihrer kleinen privaten Welt zu einer vielseitigen Serie an Momentaufnahmen aus verschiedenen Leben verschiedenster Menschen an verschiedenen Orten – immer aus ein und derselben Perspektive.
Die Kamera zwischen mir und der Hauptfigur*en verleiht mir Sicherheit und Abstand. Als unbemerkter Beobachter habe ich dabei das Gefühl für einen kurzen Moment in die Welt eines anderen Menschen einzutauchen und ohne zu stören, ein kleines Stück dieser geheimnisvoll ruhigen und intimen Sekunde mitzuerleben und auf einem Frame 35mm-Film zu verewigen. Hinter dem Rücken der unerkannt verbleibenden ProtagonistInnen werden diese Momente an den Wänden des Café Morgenrot wieder ins Leben gerufen.

Alles analog, original, limitiert. Nichts nachbearbeitet.

____________________________________

behind their backs
is a constantly growing series that started with a few spontaneous snapshots of strangers in their momentary surroundings. After a while the image of one or more centralised figure*s on the background of their private little world developed into an eclectic series of moments from different lives of most different people in different places – always from the same exact perspective.
The camera between myself and the central characters makes me feel secure and gives me distance. As the unnoticed observer I have the feeling to dive into the world of another being and without disturbing I experience a little piece of this mysteriously calm and intimate second and eternalize it in one frame of 35mm film.
Behind the backs of the unrecognized protagonists, these moments come back to life on the walls of the Café Morgenrot.

All analogue, original, limited. No digital editing.

www.maxmakowski.com

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03.04.2017 Buchvorstellungen – Die schöne Utopie // Automatisierung & Ausbeutung, 20 Uhr

Digitalisierung: postkapitalistisch, kapitalistisch, neofeudalistisch?

Buchvorstellung mit Rainer Fischbach und Matthias Martin Becker

Eine Veranstaltung des Buchladens zur schwankenden Weltkugel

Elektronische Medien durchdringen unseren Alltag und unsere Arbeit. Der Grad der Vernetzung nimmt zu, die Digitalisierung macht die Welt sozusagen maschinenlesbar. So entstehen neue Arbeitsteilungen, Unternehmensformen und Ausbeutungsmethoden. Unternehmensberater und Politiker stellen einen Produktivitätssprung durch die Digitalisierung in Aussicht. Manche Linke indessen entdecken in dieser technisch-ökonomischen Entwicklung Elemente einer „nach-kapitalistischen Produktion“, etwa der englische Journalist Paul Mason.

Stehen wir wirklich an der Schwelle eines Automatisierungsschubs, wie es das Schlagwort von der „Industrie 4.0“ suggeriert? Inwiefern taugt die Digitaltechnik als Keimform einer sozialistischen Gesellschaft? Und welchen Unterschied macht das Digitale im digitalen Kapitalismus überhaupt?

In seinem neuen Buch „Eine schöne Utopie“ unterzieht Rainer Fischbach die Vorstellung vom grenzenlosen Überfluss durch „digitale Produktion“ einer gründlichen Kritik. Matthias Becker analysiert in „Automatisierung und Ausbeutung“ die Entwicklungstendenzen der Arbeit im digitalen Kapitalismus.

Rainer Fischbach: Die schöne Utopie – Paul Mason, der Postkapitalismus und der Traum vom grenzenlosen Überfluss.
Papyrossa, erscheint April 2017
http://shop.papyrossa.de/Fischbach-Rainer-Die-schoene-Utopie

Matthias Martin Becker: Automatisierung und Ausbeutung – Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus?
Promedia, im März 2017 erschienen.
http://mediashop.at/buecher/automatisierung-und-ausbeutung-2/

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06.03.2017, Ausstellungseröffnung / Gender EqualityNow, 20 Uhr

„Gender EqualityNow“ ist ein Projekt der Organisation 4tomorrow

4tomorrow ermutigt Menschen, Poster zu gestalten, die die Debatte über aktuelle soziale Probleme anregen. Seit 2009 führen sie das Projekt posterfortomorrow durch, dessen Schwerpunkt im Jahr 2012 Geschlechtergerechtigkeit war.

Aus 2.000 Einsendungen wurden die besten 100 Plakate ausgewählt, die noch immer ausgestellt werden. Deswegen großen Dank an den Kollektivbetrieb Morgenrot, dessen Wände diese feministischen Poster bis zum 6.05.2017 schmücken werden.

Queer-feministische Künstler*Innen sind handelnde politische Subjekte und Teil einer emanzipatorischen Bewegung, die durch ihre Kunst wirkt.

Kunst bietet ein unglaubliches emanzipatorisches Potential, zugleich ist aber gerade der Kunstbereich benebelt von hegemonialen, bürokratischen und kapitalistischen Unterdrückungsmechanismen. Deshalb ist der feministische Kunstausdruck immer eine Auseinandersetzung mit ambivalenten Strukturen zwischen prekären Arbeitsbedingungen, Selbstausbeutungsmechanismen und traditionellen Rollenbildern innerhalb wie außerhalb des Kunstbereiches.

Frauen haben zwar viele Rechte erkämpft, dennoch sind wir immer noch Meilen von einer Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau entfernt. Die Künstler*Innen dieser Ausstellung thematisieren gerade diese Problematik und fördern eine Gleichberechtigung RIGHT NOW!!

Wir wünsche euch bei der Ausstellung viel Spaß und Anregung.

Iva&Doroteja

Mehr Infos zum Projekt findet ihr unter:

http://www.posterfortomorrow.org/en/projects/gender-equality-now

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