veranstaltungsort gesucht?                                                                                                 
ihr seid gerade auf der suche nach einem geeigneten ort für eure info-veranstaltung, eure ausstellung oder buchlesung? oder habt ihr eine ganz andere idee? meldet euch bei uns und schickt eine mail an: veranstaltungen@cafe-morgenrot.de
beachtet dabei bitte, dass ein wenig zeit für die organisation benötigt wird… wir freuen uns auf euch!

regelmäßig:
 
queer-feministischer Stricktreff
jeden 1. und 3. mittwoch im monat, 17-20 h
 
Stammtisch für alle neuroatypischen, Vielleicht- und Doch-Nicht-Polys
jeden 1. sonntag im monat, 19 h

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25.06.2018, Vernissage: Yio Ka – Alien Transvestites, 18 Uhr

Allien Transvestites

Yiokaland is an utopian island deep inside the inner space of Yio Ka. The exploration of this inner space creates anthropomorphic mythological animals and Holy drag personas. Some of these alien queer creatures just escaped from Yiokaland and took over the cafe Morgenrot. So if you want to have a coffee with Jackie O00ooktapus, brunch with saint Sebastian Ina or a cocktail with Merbear, join them at Morgenrot until the 11th of August.

Contact
Mail: yioka@ymail.com
Instagram: @yiokaland

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02.07.2018, Buchvorstellung mit Ulf Kadritzke – Mythos »Mitte« Oder: Die vergessene Klassenfrage, 20 Uhr

Politik, die von der Klassenfrage nichts wissen will, hat sich schon immer gerne auf die Mittelschicht oder gar den deutschen ‚Mittelstand‘ berufen. Die Mitte wird zum sozialen Sehnsuchtsort und zugleich zur politisch-moralischen Norm. Kein Wunder, dass es fast alle Parteien in diese Mitte drängt. Trotz der wachsenden sozialen Spaltung ist fast nirgends mehr von einer Klassengesellschaft die Rede. Sozialwissenschaften und Feuilletons sprechen lieber von Ungleichheit und sorgen sich vorzüglich um die angeblichen und tatsächlichen Ängste einer gedankenlos beschworenen Mitte. Im Lichte solcher öffentlichen Diskurse verorten sich viele abhängig Beschäftigte in dieser ‚Mittelschicht‘ – ungeachtet der gemeinsamen Lohnabhängigkeit, die sie mit anderen als Klasse verbindet. Die eingeübte Selbsttäuschung hat eine lange Geschichte.

In seinem Essay ‚Mythos »Mitte«‘ nimmt Ulf Kadritzke diese Mitte-Erzählung zunächst hist

orisch in den Blick. In einem gezielten Rekurs auf Klassenanalysen über die Angestell

ten der Weimarer Zeit fragt er mit Siegfried Kracauer, Theodor Geiger, Carl Dreyfuss und anderen, was diejenigen, die damals als ’neuer Mittelstand‘ bezeichnet wurden, als Teil einer übergreifenden Klasse ausmacht. Gemessen an ihren Lebensbedingungen und ihrem Beschäftigungsstatus war die Mehrheit der Angestellten eindeutig proletarisiert. Politisch und kulturell ordneten sich dennoch viele dem ‚bürgerlichen Stand‘ zu. Dieser und andere Widersprüche zwangen die Weimarer Soziologen dazu, den Begriff der Klasse differenzierter zu fassen und damit die realen Verhältnisse genauer zu deuten.

Daran lässt sich heute anknüpfen. Ulf Kadritzke wird vor diesem Hintergrund seine Gedanken zur gegenwärtigen Klassengesellschaft umreißen und ein Gegenbild zu den Be

funden einer ‚klassenvergessenen‘ Ungleichheitsforschung entwerfen. Zum ab-schließenden Disput darüber wird herzlich eingeladen.

Ulf Kadritzke, geboren 1943, war bis 2008 Professor für Soziologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Er veröffentlichte Studien zur Arbeits- und Industrie-soziologie, zur Soziologie und Ideologie des Managements, zur Geschichte und Soziologie der Angestellten sowie zur Klassenstruktur moderner Gesellschaften. Sein Aufsatz ‚Mythos »Mitte« Oder: die Entsorgung der Klassenfrage‘ ist 2017 im Verlag Bertz+Fischer als Buch erschienen.

Das Gespräch mit dem Autor moderiert Marion Liebhold.

Eine Kooperationsveranstaltung vom Buchladen zur schwankenden Weltkugel, Café Morgenrot und der Hellen Panke.

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11.06.2018, Feminismus gegen Islamismus? Vorstellung des Bündnisses „drift“ der EAG, 19 Uhr

„Wir haben uns als Bündnis drift – feminist alliance for communism zusammengeschlossen, um für eine radikale feministische und queere Gesellschaftskritik zu streiten.

Unsere antifaschistische Kritik und Praxis fokussiert dabei die völkische Rechte und den Islamismus, die wir als zwei autoritäre und antifeministische Bewegungen verstehen.
Um einen Eindruck über diese Bewegungen und unsere Ansatzpunkte dagegen zu bekommen stellen wir unser Bündnis, die Grundzüge unserer Kritik und bisher gelaufene und vor allem geplante Aktionen vor, um mit euch darüber ins Gespräch zu kommen.“

Eine Veranstaltung der Emanzipativen & Antifaschistischen Gruppe [EAG].
Im Rahmen der Mobilisierung zu den Protesten gegen den antisemitischen AlQuds-Marsch in Berlin.
Weitere Infos unter: www.noalquds.blogsport.de.

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14.05.2018, Buchvorstellung mit M. Jacoby und M. Paul: Mao, der Verfassungsschutz und die 68er-Revolte, 20 Uhr

Buchvorstellung mit Mascha Jacoby und Morten Paul

1967 erschien die „Mao-Bibel“ in Westdeutschland. Die deutschsprachige Ausgabe der Worte des Vorsitzenden Mao Tse-tung machte die Ideen des chinesischen Revolutionsführers für die 68er-Bewegung greifbar. Aktivisten feierten das kulturrevolutionäre China als Vorbild. Jung und solidarisch schien der chinesische Sozialismus zu sein – im Gegensatz zum sowjetischen. Die Schriften Maos wurden zum Trend und zur Anleitung für den Aufbau von Parteien, die auch in der Bundesrepublik die Revolution machen wollten. Kaum bekannt ist jedoch, dass der Maoismus schon in die Bundesrepublik schwappte, bevor die Studentenbewegung mit der Kulturrevolution flirtete. Anfang der sechziger Jahre, unmittelbar nach Chinas offenem Bruch mit der Sowjetunion, trafen immer mehr chinesische Propagandamaterialien ein – mit Flugzeugen, auf Schiffen und in Botschaftsautos. Westdeutsche Postboten trugen sie aus. Und ausgerechnet der Verfassungsschutz half der chinesischen Regierung ungebeten, das „Spalter-Material“ an die richtigen Adressen zu bringen: in die Briefkästen von Mitgliedern der verbotenen sowjetnahen KPD.
Die Wissenschaftlerin und freie Journalistin Mascha Jacoby schildert, mit welchen Methoden der Verfassungsschutz während der ersten Hälfte der sechziger Jahre Pionierarbeit bei der Verbreitung des Maoismus leistete. Dabei zeigt sie, dass die Bundesrepublik kein Einzelfall war: Mehrere westliche Sicherheitsbehörden nutzten den sino-sowjetischen Streit, um den Feind im Kalten Krieg zu bekämpfen. Ein Aufsatz Jacobys zum Thema erscheint in dem Band Ein kleines rotes Buch. Die Mao-Bibel und die Bücher-Revolution der Sechzigerjahre (Matthes&Seitz 2018). Gemeinsam mit Morten Paul, Mitherausgeber des Bandes, diskutiert sie die Rolle der Texte Maos in der Geschichte der Studentenbewegung.

Eine Kooperationsveranstaltung vom Buchladen zur schwankenden Weltkugel, Café Morgenrot und der Hellen Panke.

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23.04.2018, Buchvorstellung mit Bettina Wilpert: nichts, was uns passiert, 20 Uhr

 

Lesung und Gespräch mit der Autorin Bettina Wilpert

am Montag, den 23.04.2018,

um 20.00 Uhr im Café Morgenrot

 

Leipzig. Sommer. Universität, Fußball-WM und Volksküche. Gute Freunde. Eine Geburtstagsfeier. Anna sagt, sie wurde vergewaltigt. Jonas sagt, es war einvernehmlicher Geschlechtsverkehr. Aussage steht gegen Aussage. Nach zwei Monaten nah an der Verzweiflung zeigt Anna Jonas schließlich an, doch im Freundeskreis hängt bald das Wort „Falsch-beschuldigung“ in der Luft. Jonas’ und Annas Glaubwürdigkeit und ihre Freundschaften werden aufs Spiel gesetzt.
Der Roman »nichts, was uns passiert« thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie eine Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht.

Bettina Wilpert, geboren 1989, hat Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studiert. Sie hat an literarischen Wettbewerben wie dem 23. Open Mike und dem 20. Klagenfurter Literaturkurs teilgenommen. Schrieb über Kündigungen, Streik oder Zombies u.a. in P.S. Politisch Schreiben, testcard und Outside the Box. Sie lebt und arbeitet in Leipzig. Ihr Debütroman nichts, was uns passiert erschien im Februar 2018 im Verbrecher Verlag.

Das Gespräch mit der Autorin moderiert Rona Torenz.

Veranstaltet vom Buchladen zur schwankenden Weltkugel und dem Café Morgenrot.

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05.03.2018, Vernissage – Add Your Heroine! | Eine interaktive Ausstellung von Evelyn Rack mit Billie Mind, 20 Uhr

**** English below *****

Liebe Freund*innen,

unsere Held*innen ziehen weiter und finden für die nächsten Wochen ein zu Hause im Cafe Morgenrot / Berlin.

Kommt zur Ausstellungseröffnung, stoßt mit uns an, erkundet die Figuren und teilt eure Geschichten!

 

 

 

 

 

 

 

 

ADD YOUR HEROINE !
Eine interaktive Ausstellung von Evelyn Rack mit Billie Mind

Wann?: Montag, 5. März 2018, 20:00h
Wo?: Cafe Morgenrot, Kastanienallee 85, 10435 Berlin

Die Ausstellung wird bis Anfang Mai immer dienstags bis sonntags von 11-02 Uhr im Cafe Morgenrot zu sehen sein.

„Seit ich denken kann schwirren sie durch meinen Kopf:
Scully, Ripley, Penny, Kamala. Sarah, Laura und Nikita. Rebecca Buck. Hothead Paisan.
Wer wäre ich heute ohne sie? Oder vielmehr: Wer bin ich heute durch sie?
Tritt ein in den Kreis meiner Heldinnen! Entdecke unsere Geschichte!
Erweitere meine Sammlung! ADD YOUR HEROINE!“

Die interaktive Ausstellung umfasst 12 großflächige Portraits meiner medialen Heldinnen. Gedruckt auf LKW-Planen sind sie mit einem QR-Code versehen. Das Scannen des Codes mit einem smart-device lässt ein Comic-Kapitel meiner persönlichen Geschichte mit dieser Heldin erscheinen. Auf der so aufgerufenen Webpage habt ihr die Möglichkeit, eure eigenen Heldinnen der Sammlung hinzuzufügen, die dann auf der Webpage veröffentlicht werden.

„Ein Leben ohne Diskriminierung und Hass, ohne Unterdrückung, in einer Gesellschaft des gegenseitigen Respekts und der Liebe: „What a wonderful world“! Eine Utopie? Ich denke ja, und weil ich das denke, deswegen sind künstlerische Projekte wie „Add your Heroine!“ so wichtig, weil sie nicht aufgeben, an diese Utopie zu glauben, weil sie sowohl kämpferisch als auch spielerisch daher kommen und uns einladen, den Mut und den Glauben an eine humanere Gesellschaft, an eine bessere Welt, wie wir sie mal erträumten, nicht zu verlieren.“ (Auszug aus der Laudatio zum Amadeu Antonio Preis, von Marianne Rosenberg)

Gefördert vom IKF – Institut für künstlerische Forschung und der Gleichstellungsbeauftragten der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

Ausgezeichnet mit einem Amadeu Antonio Preis 2017

****

Dear friends*

Our heroines are moving on and find a home for the next few weeks at Cafe Morgenrot / Berlin.

Join the exhibition opening, explore the characters and share your stories!
ADD YOUR HEROINE !
Interactive multimedia exhibition / Evelyn Rack and Billie Mind

When?: Monday, March 5, 2018, 8 pm
Where?: Cafe Morgenrot, Kastanienallee 85, 10435 Berlin

The exhibition is open every Tuesday to Sunday from 11am to 2pm at Cafe Morgenrot.

I’m fascinated by subversive figures that break one-dimensional, medial discourses and figures and make other identification figures thinkable and viable since my childhood.
The interactive exhibition includes 12 large-scale portraits of my medial heroines. Printed on truck tarpaulins, each is provided with a QR code. Scanning the code with a smart-device makes a comic chapter of my personal story appear with this heroine. On the webpage accessed the participants have the opportunity to add their own heroines to the collection, which are then published on the webpage.

„A life without discrimination and hate, without oppression, in a society of mutual respect and love:“ What a wonderful world „! A utopia? I think so, and because I think that, that’s why artistic projects like „Add your heroine!“ are so important because they do not give up believing in this utopia because they come along and invite us, courageous as well as playful, the courage and not to lose the belief in a more humane society, in a better world, as we once dreamed it.“ (Excerpt from the laudation to the Amadeu Antonio Prize, by Marianne Rosenberg)

Funded by the IKF – Institute for Artistic Research and the Equal Opportunity Officer of the Film University Babelsberg KONRAD WOLF.

Awarded an Amadeu Antonio Prize 2017.

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16.01. – 05.02.2018 Soli-Fotoausstellung SUR – Veysel Mamuk | Finissage 05.02.2018, 20 Uhr

„Soli-Fotoausstellung “SUR” Veysel Mamuk im Café Morgenrot im Rahmen des kommenden Café Rojava am 05. Februar in #Berlin!

Die Aufnahmen dokumentieren die Zerstörung des Areals der bewohnten Altstadt von Amed (Diyabakır) in Nordkurdistan im Zuge der sog. „Sur-Operation“ 2015/2016 durch das türkische Militär. Trotz Widerstand starben bei den Angriffen viele Menschen, tausende wurden festgenommen. Teile der historischen Altstadt, einem Weltkulturerbe, wurden abgerissen oder unbewohnbar gemacht.

 

Die Fotos der Ausstellung können bei der Finissage erworben werden! Das Geld geht an die Keskesor LGBTİ Organisation im Amed.“

05.02.2018, 20 Uhr im Café Morgenrot:                                                                                    Open Forum und Finissage mit Veysel Mamuk

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24.12.2017, Bleiberecht Soliparty, ab 23 Uhr

dear everybody*!

das jahr neigt sich, in den pfützen glitzert das große geschäft und in deutschen stuben wird wieder enger zusammengerückt.
nicht wenigen geht es aber gerade an den kragen, denn bleiberecht und der zugang zu dauerhaftem aufenthalt sind weiterhin erschwert.

und da es sich jenseits von harmonie-konsumschmalzzwang viel eleganter abstürzen lässt, hält das morgenrot ihre tür offen für alle, die hier nachts nochmal stranden wollen.

der erlös des bunten treibens kommt menschen zugute, die um ihr bleiberecht kämpfen

und der „world refugees – let fear go tour 2017 / 2018„.

downstairs / technokeller:

MAXIM (mind the gap)
MISSTEIKS (morgenrot)
M.PHASE & ISITA PONY (parole ponyhof)

upstairs / morgenrot:

EMANUELLA TERRAPIN (60s psychedelia to 10s grime)
El_NICO (trash, techno, punk, indie)
R:NGO (90er, techno, punk, dancefloor)

@ Café Morgenrot & Kastanienkeller
Kastanienallee 85, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg

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ab 21.11.2017, Skin Hunger – Fotoausstellung von Abdulsalam Ajaj

SKIN HUNGER / Fotoausstellung von Abdulsalam Ajaj

 

Abdulsalam Ajaj, 22. Fotograf und Neu-Berliner aus Syrien.

Mischa Badasyan, 29. Performance-Künstler und Bürgeraktivist aus Russland.

video and photo project from a performance series TOUCH which deals with a psychological phenomenon that many people feel a physical and sometimes psychological need being in touch with one, being close to people and being surrounded with others. I used piercings and suspension as a great methaphor to describe this need and this emotion. Suspension as a way to communicate with your own body and be honest with yourself.

Video: https://vimeo.com/229425775

SKIN HUNGER, poem by Mischa Badasyan
russian version

Каждый раз страшно
Каждый раз думаю, что не смогу
Холодные кольца и тонкие стержни
Прокалывают мою нежность
Это не больно
Я просто хочу быть свободной и сильной
Моя кожа застывает
Натянутая до пределов
И готовая разорваться на части
Я чувствую проникновение
Так непривычно
Но дойдя до вершин
Я начинаю взлетать в небеса
Мне так легко
Мое тело парит в воздухе
Я стала кислородом
Которым дышат люди
Мой крик – это новый язык
Символы и знаки перемешались
Законы и правила перестали существовать
Единственная правда
Это мое тело и моя невесомость
Я взлетела наверх
Чтобы никогда не опустится вниз
Я утолила свой голод
Прикоснувшись к себе

SKIN HUNGER, poem by Mischa Badasyan
english version

Every time it is scary
Everytime I think I won´t manage it
Cold rings and thin bars
Pierce my tenderness
It doesn´t hurt
I just want to be free and strong
My skin freezes
Pulled to the limits
And almost ready to get apart
I feel penetration
I am not used to it
But while reaching a threshold
I start flying to the sky
Ifeellightly
My body swings in the air
I became an oxygen
That people need to breathe
My scream is a new language
Symbols and signs mixed with each other
Laws and rules don’t exist anymore
The only truth is
My body and my zero gravity
I flew very high up
In order not to fall deep down
I satisfied my hunger
Once I touched myself

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11.12.2017, Buchvorstellung – Reinhold Lewin: Luthers Stellung zu den Juden, 19.30 Uhr

Reinhold Lewin: Luthers Stellung zu den Juden
Buchvorstellung mit dem Herausgeber Karsten KrampitzEin Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland während des Reformationszeitalters.

1911 erschien Reinhold Lewins Buch mit dem Untertitel „Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland während des Reformationszeitalters“. Darin setzte sich der Rabbiner mit Luthers wechselnder Haltung zu den Juden auseinander. Die Arbeit war nicht nur die erste wissenschaftlich fundierte Monographie, welche die prinzipielle Verneinung des Judentum als grundlegendes Element in Luthers Theologie darstellte, sie reflektierte auch die historischen Folgen von Luthers Verbalattacken: „Die Saat des Judenhasses … schießt zwar zu seinen Lebzeiten nur verkümmert empor. Sie geht aber darum nicht spurlos verloren, sondern wirkt noch lange durch die Jahrhunderte fort; wer immer aus irgendwelchen Motiven gegen die Juden schreibt, glaubt das Recht zu besitzen, triumphierend auf Luther zu verweisen.“
Der von Karsten Krampitz neu herausgegebene Text ist ein wichtiges Dokument für die Debatte um den Reformator und seine historische Bedeutung.

Aus dem Inhalt

Luthers Stellung zu den Juden vor 1521 * Der Besuch der Juden in Worms, seine Bedeutung und seine unmittelbaren Folgen * Dass Jesus Christus ein geborner Jude sei. 1523 * Luthers persönliche Erfahrungen mit den Juden und seine Stellung zu ihnen von 1524–1536 * Luthers Verhältnis zur jüdischen Schriftauslegung * Josel von Rosheim 1537. Der Brief wider die Sabbater 1538 * Von den Juden und ihren Lügen. Vom Schem Hamphoras. 1543 * Die Wirkung der beiden Schriften. Von den letzten Worten Davids 1543. Die Vermahnung wider die Juden 1546

http://www.alibri-buecher.de/Buecher/Geschichte/Reinhold-Lewin-Luthers-Stellung-zu-den-Juden::619.html

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